Uschi Brüning"So wie ich"

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Uschi Brüning

"So wie ich"

Uschi Brüning liest "So wie ich"
musikalische Begleitung Lukas Natschinski

Manfred Krug schwärmte für ihre Stimme, Ulrich Plenzdorf setzte ihr ein Denkmal in »Die neuen Leiden des jungen W.«. Nun erzählt Uschi Brüning, die große Jazz- und Soulsängerin, erstmals von ihrem Leben als Musikerin in der DDR, dem ständigen Vabanquespiel mit dem SED-Regime und warum sie dennoch nie die Ausreise in den Westen erwogen hat.

Schon von klein auf singt sie mit Begeisterung - zu Hause, auf der Straße, im Kinderheim, in der Schule. Mit dreizehn beschließt sie, als Sängerin berühmt zu werden. Ihre großen Vorbilder sind Caterina Valente und Ella Fitzgerald. An der Seite von Manfred Krug feiert die junge Uschi Brüning ihre ersten Bühnenerfolge. Sie gründet eine eigene Band, will sich als Frau in der Männerwelt des Jazz behaupten. Bald lernt sie den Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky kennen. Die beiden werden ein Paar und musikalische Partner, genießen als erfolgreiche Künstler manche Freiheiten: Jazz ist die geduldete Nische, in der sich auch Unangepasste und Regimekritiker relativ zwanglos zusammenfinden können. »So wie ich« ist eine außergewöhnliche Reise in die ehemalige DDR und ihre Musikszene - und eine Liebeserklärung Uschi Brünings an den Mann ihres Lebens. Vor allem aber gibt das Buch Einblick in das ebenso bewegte wie bewegende Leben dieser hinreißenden Jazzsängerin.

 

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Uschi Brüning & Band "So wie ich"

Uschi Brüning & Band (c) Steven Haberland Images

Gut 40 Jahre nach ihrem Bühnendebüt in der damaligen DDR platzierte sich Uschi Brüning 2014 erstmalig in den gesamtdeutschen Charts. Seit Jahren ist sie die Gesangs-Ikone aus dem Osten Deutschlands. Musiker und Musikfans verehren sie. Einer dieser Verehrer ist auch Manfred Krug. Er erfüllte sich 2014 den Wunsch, gemeinsam mit ihr das Album „Auserwählt“ aufzunehmen. Neben dem immensen Charterfolg, den das Album dieses hatte, wurde es außerdem mit dem „Jazz-Award“ ausgezeichnet. Dank der großen TV-Präsenz wird Uschi Brüning nun auch im Westen Deutschlands ständig von (neuen) Fans angesprochen.

Der richtige Zeitpunkt also für ihr neues Album „So wie ich“ indem sie musikalisch aus dem Vollen schöpft.  Es enthält Stücke, die sie früher bereits gesungen hat, sowie Titel, die sie seit Jahren begleiten und die schon lange auf ihrer Wunschliste stehen. Jede Nummer für sich ist ein Juwel. Die neue Version von „Dein Name“ verzichtet trotz derselben Kraft konsequent auf die Wucht der ursprünglichen Fassung und unterstreicht die neuen Qualitäten der gereiften Interpretin. Auch ihr fast lebenslanger Partner Ernst-Ludwig „Luten“ Petrowsky, dessen Name wie kaum ein zweiter mit dem wild-aufmüpfigen Freien Jazz in der DDR verbunden ist, gibt sich bei einigen Titeln die Ehre und verleiht ihnen mit gefühlvollen Saxophon-Solis eine besondere Note.

Bei Uschi Brüning wird aus Schlager Jazz, aus Chanson wird Schlager. Ihr Jazz sprüht vor Leichtigkeit. Nicht ohne Grund wird Uschi Brüning daher als die Grand Dame des deutschen Jazz bezeichnet.

 

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